Montag, 23. Oktober 2017

Die Leiter

Erlebnistag der Klasse im Wald.
Gemeinsam mit einem Trainer geht es um Teambildung.
Die Kinder sollen eine freistehende Leiter besteigen.
Die Leiter wird von den Kindern selbst gut gesichert, ist aber ziemlich wackelig.
DAS MÄDCHEN mag steile Treppen, Leitern und ähnliches überhaupt nicht.
Trotzdem geht es nach vorne.
„Super“, freut sich der Trainer.
„Du schaffst das!“, ruft die Klassenlehrerin.
Die Mitschüler feuern das Mädchen an.
Es steigt die Leitersprossen hoch.
„Du entscheidest, wie weit“, sagt der Trainer.
„So weit“, sagt das Mädchen, lässt sogar mit einer Hand los und winkt den anderen zu.
Die klatschen noch lauter.
Als das Mädchen wieder unten ist, wird es von allen fröhlich abgeklatscht.
Die Lehrerin nimmt es in den Arm.
Als Erinnerung hat sogar jemand ein Foto gemacht:
Wie das Mädchen da steht,
ganz stolz,
auf der dritten Leitersprosse.
Die Geschichte vorgelesen ...

11 Kommentare:

  1. Diese Kurzgeschichte finde ich ganz toll! Es regt zum Nachdenken !Die Geschichte finde ich ganz toll, weil sie Eltern von behinderten Kindern Mut macht, für die Rechte ihrer Kinder zu kämpfen.
    Diese Geschichte zeigt, dass Inklusion nur dann funktionieren kann, wenn man im Team arbeitet, wenn es ein Zusammenhalt zwischen allen Menschen gibt. Es ist Aufgabe eines jeden Menschen dies zu unterstützen, ähnlich wie diese Kinder und Pädagogen das MÄDCHEN unterstützen indem sie die Leiter festhalten, ihr zusprechen, sie loben, sie anfeuern, ihr Mut machen!

    Jeder Mensch ist auf die Hilfe eines anderen Menschen angewiesen. Der Mensch kann sich am Besten nur in einer gut funktionierenden Gesellschaft entfalten! Menschen brauchen Menschen!
    Man kann diese Leiter symbolisch nehmen für die Leiter des Lebens.Jeden Morgen wachen wir auf und stehen wie dieses MÄDCHEN vor einer wackligen Leiter...vor dem Ungewissen! Keiner weiß was der Tag so bringt! Wie oft stehen wir vor/auf einer Leiter(einem Problem) und freuen uns wenn wir Menschen um uns herum haben, die uns moralisch unterstützen. Und wie dankbar sind wir solche Menschen um uns zu haben, die uns aufbauen ,die uns ähnlich wie bei dem MÄDCHEN in der Geschichte uns Mut zusprechen!

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  2. Die Leiter steht auch für Inklusion. Inklusion(die Leiter hoch steigen) schafft man nur dann,wenn es eine Solidarität in Deutschland gibt. Inklusion schafft man nur dann,wenn jeder dies unterstützt...wenn jeder „die Leiter“ sichert
    Inklusion umfasst nicht nur das Thema Schule. Im hohen Alter, wenn wir pflegebedürftig bzw behindert sein sollten, sind wir ebenfalls auf die Hilfe Anderen angewiesen uns „die Leiter“ zu sichern.Wie glücklich werden wir auch sein, wenn wir Unterstützung bekommen werden, wie dieses MÄDCHEN in der Geschichte auch
    Die Lehrerin ruft ihr Mut zu.“Du schaffst das!“. Dieser Satz erinnert mich an unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel“Wir schaffen das!“
    Für viele, die es nicht wissen. Die Bundeskanzlerin Dr.Angela Merkel ist Schirmfrau der Charta der Vielfalt.

    Die Charta der Vielfalt ist eine Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen.

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  3. Die Charta der Vielfalt will die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Arbeitswelt in Deutschland voranbringen. Organisationen sollen ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

    Deutschland hat immer wieder viel Mut bewiesen und vielen Menschen ,die in Not waren unterstützt. Als die Mauer in Deutschland fiel, als die Aussiedler und die Flüchtlinge aus Kriegsgebieten nach Deutschland kamen, hat Deutschland all diesen Menschen „die Leiter aufgestellt und gut gesichert“ damit sie den Aufbau schaffen, integriert zu werden unter den deutschen Bürgern(nicht in Ghettos) Man hat für Haus und Bildung auch gesorgt! Ich denke, dass wir alle stolz darauf sein können. Denn Deutschland hat das immer wieder geschafft!

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  4. Würde man die Kurzgeschichte aber auf die Inklusionspolitik , die wir heutzutage erleben umschreiben, dann würde kein Kind die Leiter des Mädchen sichern und ihr Mut zusprechen. Welche Lehrer würden ihr sogar zurufen „ Legt die Leiter zur Seite“( Legt Inklusion aufs Eis, so wie die CDU und AFD Politiker dafür plädieren ). Man würde diesem Mädchen nicht die gleichen Chancen geben, ihr Können zu beweisen.
    Oder sie würde vor einer Leiter mit fehlenden Leitersprossen stehen und versuchen mit viel Mühe dies hoch zu steigen. Sie würde vermutlich runterfallen und nie wieder ein Versuch starten. Viele Kinder die den Versuch gestartet haben von einer Sonderschule auf einer Regelschule zu wechseln, kehrten wieder auf die Sonderschulen enttäuscht zurück weil es an Menschen fehlte die Hilfe leisten sollten,ihnen „die Leiter“ zu sichern . Die Leitersprossen(finanzielle Unterstützung) seitens der Politiker fehlt um eine erfolgreiche Inklusion zu führen. Die moralische Unterstützung der Spitzenpolitiker (in der Geschichte wären es die Pädagogen) die Mut zusprechen sollten, würde auch fehlen. Leider haben wir Spitzenpolitiker in Deutschland die Inklusion weder moralisch noch finanziell unterstützen wollen!

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  5. Wir müssen für die Rechte behinderten Menschen kämpfen!
    Kein Kind wünscht sich behindert auf die Welt zu kommen! Kein Mensch möchte irgendwann ein Pflegefall werden. Behinderte Kinder werden in Deutschland an den Pranger gestellt als ein Problem mit dem Deutschland nicht klar kommt.Kein Kind soll erleben müssen, an den Pranger gestellt zu werden, als eine Last mit dem ein Land nicht zurecht kommt, zumal in ein Land wie Deutschland, dass in die Welt für Akzeptanz , Toleranz und Gleichberechtigung plädiert!
    Inklusion schafft man in Deutschland nur dann wenn ALLE Politiker sich SOLIDARISCH zeigen,im Team arbeiten, ähnlich wie in der Geschichte die Kinder ,Pädagogen und das Mädchen!

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  6. Stimme meinem Vorredner in allen Punkten zu ! Super Geschichte , super Blog hier , jetzt fehlt es nur noch immer an der nötigen Unzerstützung aus der Politik ! Hoffen wir mal doch eines Tages erhört zu werden !!!

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  7. Fan des Illustrators25.10.2017, 21:46:00

    Und eine super charmante Zeichnung!

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  8. Was ich nicht verstehe , warum sind es nicht gerade die Sonderpädagogen die sich für die Inklusion einsetzen ?

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    1. Warum sind viele Sonderpädagogen aus Sonderschulen gegen Inklusion?!

      Sie haben Angst um ihren Arbeitsplatz!Würde man die Sonderschulen abschaffen, so müssten sie sich neu orientieren. Sie müssten auf einer Regelschule arbeiten oder in anderen Einrichtungen.
      Wenn sie auf einer Regelschule arbeiten müssten, dann müssten sie hier Hand in Hand mit Fachlehrer arbeiten, sprich, der Unterricht ist angelehnt an die Lehrpläne einer Regelschule und nicht die einer Sonderschule. In der Sonderschulen Schwerpunkt GB haben die Schüler keine Schulbücher. Die Kinder kochen, backen, machen lange Spaziergänge ….. Es wird höchstens auf Vorschulniveau unterrichtet.Auf einer Regelschule müssten die Sonderpädagogen sich bei jedem Fach Gedanken darüber machen und dies auch umsetzen wie sie zu jedem Thema mit den Kindern mit Förderbedarf arbeiten müssten. Zusätzlich versucht man in der Zukunft Fachlehrer auszubilden, die eine zusätzliche Qualifikation als Sonderpädagogen haben.Man hat in Hamburg schon damit angefangen. Die Sonderpädagogen in Sonderschulen würden man dann in einer Regelschule als überflüssig betrachten!
      In Norden Deutschland haben viele Sonderschulen von den Eltern Unterschriften gesammelt für den Erhalt der Sonderschulen. Welche Mutter möchte ihr Kind auf einer Regelschule schicken wenn man ihr in den Medien und durch Politiker das Gefühl vermittelt dass ihr Kind eine Last für Deutschland ist. Ich finde , dass die Sonderschulen, diese Panikmache in den Medien zu ihrem Vorteil ausgenutzt haben. Sie versuchen die Decke auf ihre Seite zu ziehen, ohne an die Rechte behinderten Kindern zu denken.Jeder Flüchtling würde sofort unterschreiben, dass er in Deutschland bleibt. Welcher Flüchtling möchte in ein Land wo er unerwünscht ist?

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    2. Warum sind viele Sonderpädagogen in Regelschulen gegen Inklusion ?!

      Weil sie mit den Kindern mit Förderbedarf überfordert sind! Es liegt aber nicht an den Kindern, wie sie das in den Medien propagieren, sondern weil sie schlecht qualifiziert sind und weil man in der Bildung an Kindern mit Förderbedarf sparrt!!!
      Die Sonderpädagogen sind auf Sonderschulniveau ausgebildet und nicht auf Regelschulniveau.
      Sonderpädagogen in Regelschulen klagen im Norden, dass viele Stellen von Sonderpädagogen in Regelschule abgeschafft wurden. Früher hatte jede Klasse einen Sonderpädagogen .Jetzt ist ein Sonderpädagoge und Sozialpädagoge für drei Klassen zuständig( bei 12 Kindern mit erhöhtem Förderbedarf). Politiker haben die Stellen in Regelschulen abgeschafft, weil sie angenommen hatten, dass wenn ein Sonderpädagoge in Sonderschule mit maximal 12 Schüler mit einer SchwersTbehinderung schaffen , dann müssten die Sonderpädagogen in einer Regelschule es recht schaffen.
      Wie oft aber in der Politik, weiß die linke Hand nicht was die rechte tut.Was die Politiker hier anscheinend ÜBERSEHEN haben ist, dass die Ansprüche in der Pädagogik bei den Pädagogen durch den Sonderschulen viel tiefer liegen als in einer Regelschule. Würde man die Politiker im Bundestag befragen, ob behinderte Kindern in Sonderschulen Schulbücher haben, dann würden viele bestimmt die Hand ins Feuer stecken. Viele würden antworten: „Kinder die das Tausendfache an mehr Förderbedarf haben , kriegen in Deutschland auch das Tausendfache mehr!“ oder sie würden vermutlich sogar antworten:“ Selbstverständlich haben alle Kinder in Deutschland Schulbücher und Ansprüche auf ein qualitativen Unterricht! Deutschland sorgt ja schließlich für Bildung im Ausland und spendet Bücher an armen Ländern!“
      In Regelschulen müssen die Sonderpädagogen sich an die Schulbücher dran halten und zig Themen durchgehen, nämlich auf Regelschulniveau arbeiten. In Regelschulen geben sich die Eltern nicht zufrieden nur mit Marmelade kochen oder Ausflüge machen, mit Förderpläne auf Sonderschulniveau!

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  9. "Behinderte Kinder werden in Deutschland an den Pranger gestellt als ein Problem mit dem Deutschland nicht klar kommt"

    Kein behindertes Kind wird in Deutschland an den Pranger gestellt.Unser behindertes Kind wurde nie "an den Pranger gestellt als ein Problem mit dem Deutschland nicht klar kommt". Aber manchmal ist es für uns als Eltern nicht einfach, mit unserem Kind klarzukommen, eben aus vielen Gründen, die mit der Behinderung zusammenhängen, z.B. kognitive oder gesundheitliche Gründe. Und dann soll ich erwarten, dass andere, die mein Kind noch nicht so lange kennen wie ich, mit ihm problemlos klarkommen?

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